Kaugummi kauen bringt den Darm in Schwung...

Im Anschluss an eine abdominale Operation braucht der Darm Zeit, um in Schwung zu kommen und seine alte Verdauungsroutine zurück zu gewinnen. Ärzte der niederländischen Catharina-Klinik haben nun in einer Studie belegt, dass Kaugummi kauen den Heilungsverlauf positiv beeinflussen und postoperative Beschwerden deutlich lindern kann. Nicht selten benötigt der Darm nach einem operativen Eingriff mehrere Tage, um sich zu erholen und den Patienten zum Gang zur Toilette treiben. Um einen so genannten Ileus (keine Darmtätigkeit in Form von Stuhl oder Damwinden) zu vermeiden gab es bislang verschiedene Ansätze, angefangen von epidurialen Anästhesien, über Kaffee trinken bis hin zu minimalinvasiven OP-Methoden. Eine Studie unter Leitung von Dr. Misha Lyer in Eindhoven will jetzt belegen, dass Kaugummi kauen den Genesungsfortschritt verbessern und schneller zu einer erneuten Darmtätigkeit führen kann. Niederländische Studie liefert erstaunliche Ergebnisse An der Studie nahmen insgesamt 62 Patienten teil die Kaugummi kauen sollten, und 58 Patienten die ein Pflaster bekamen. Beiden Gruppen wurde erklärt, dass die jeweilige Methode dabei helfen sollte, die Darmtätigkeit schneller wieder anzuregen. Dabei war das Pflaster ein Placebo und enthielt keinerlei Wirkstoff. Die Kaugummigruppe hingegen sollte bereits 3 Stunden vor dem Beginn der Operation pro Stunde jeweils ein handelsübliches zuckerfreies Kaugummi konsumieren. Auch nach der Operation wurden die Patienten dazu ermutigt, schnell wieder mit...

Chia-Samen – Geheimwaffe der Maya; VITATEST VITALBOOSTER 2...

Kaum ein anderes Nahrungsmittel hat eine so lange Tradition wie Chia-Samen. Dabei wird nicht nur ihr Geschmack geschätzt, sie werden auch als Heilmittel verehrt. Zur Familie der Lippenblütler gehörend galt der Samen schon zu Zeiten der Maya-Kultur als unverzichtbarer Sattmacher, der zudem einige Besonderheiten in sich trug. Heute profitieren die Menschen noch immer von den vielen positiven Eigenschaften, die in den kleinen bräunlich-beigen Samen verborgen sind und aus dem kleinen Korn ist ein großer Trendsetter geworden. Chia bedeutet übersetzt „Stärke“ und damit ist das höchste Gut der kleinen Samen bestens zusammengefasst. Die vielen starken Inhaltsstoffe schenken Energie für den ganzen Tag, sie machen satt und sind gesund. Kein Wunder, dass bereits vor mehr als 2000 Jahren in ihren Herkunftsländern Zentral- und Südamerikas kein Tag verging, an dem nicht Chia-Samen auf dem Speiseplan standen. So viel Gutes steckt in den Chia-Samen Superfoods sind Nahrungsmittel, die einfach gesagt mehr Nährstoffe fassen, als andere Nahrungsmittel. In Chia-Samen steckt unter anderem die doppelte Menge Eiweiß wie in allen übrigen Getreidesorten. Außerdem ist der Calciumgehalt fünf Mal so hoch wie der in Milch. Dazu kommt ein hoher Anteil an Eisen, wertvollen Omega 3 und 6 Fettsäuren und Antioxidantien. Der Vorteil dieser Inhaltsstoffe ist, dass sie eine gute Energiequelle bilden. Der Körper nimmt die Energie...

Emulgatoren – schlecht für Darmgesundheit?...

Dass die Essgewohnheiten einen direkten Einfluss auf die Darmgesundheit haben können, erscheint sehr logisch. Aber dass Emulgatoren wahrscheinlich sogar für viele Darmerkrankungen mitverantwortlich sein könnten, ist eine Vermutung, die ziemlich erschreckend wirkt. Als Zusatzstoff sind diese in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Beispielsweise sorgen sie für eine gleichmäßige Konsistenz und eine bessere Haltbarkeit. Könnte es sein, dass die Langzeitwirkung von Emulgatoren bislang unterschätzt wurde? Dieser Frage stellen sich immer mehr Wissenschaftler, nachdem sie nun herausgefunden haben wollen, dass diese Zusatzstoffe wohl auch für Darmerkrankungen verantwortlich sein könnten. Zusatzstoffe besser erforschen Es gibt Wissenschaftler, die sind davon überzeugt, dass Emulgatoren eine Hauptursache für das vermehrte Aufkommen von verschiedenen Krankheitsbildern seit den 50er Jahren sein könnten. Sie fordern, dass genau diese Zusatzstoffe intensiver auf ihre Langzeitwirkung erforscht werden sollen. Eine Versuchsreihe an Mäusen zeigte, dass die Emulgatoren in der Lage sind, unter bestimmten Voraussetzungen Entzündungen zu fördern. Es heißt, dass die Zusatzstoffe das metabolische Syndrom und Darmentzündungen begünstigen könnten. Dies vermuten einige Wissenschaftler schon länger. Emulgatoren in vielen Lebensmitteln enthalten Da Emulgatoren vor allem dazu dienen, die Haltbarkeit bestimmter Lebensmittel zu verlängern oder deren Konsistenz zu verbessern, kommen sie in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln vor. Dies deutet darauf hin, dass die Forscher mit ihrer Vermutung vielleicht richtig liegen könnten. Möglicherweise gibt es einen...

Stuhltransplantation gegen Alzheimer und Autismus...

Forscher sehen eine engen Zusammenhang zwischen der Darmflora eines Menschen und seiner Neigung zu Krankheiten. Mit der Entschlüsselung des Zusammenspiels der unterschiedlichen Bakterien im Darm erhoffen sie sich eine Heilung für den Patienten. Autismus der sich dadurch heilen lässt, einen fremden Stuhl transplantiert zu bekommen? Was grotesk klingt ist inzwischen ein großes Thema unter Ärzten und Wissenschaftlern. Sie gehen von der Annahme aus, dass die Billionen kleinster Bakterien im menschlichen Darm nicht nur dafür verantwortlich sind, das Essen zu zerkleinern und das Immunsystem zu schützen, sie sollen auch der Auslöser für chronisch verlaufenden Erkrankungen wie Autismus oder Alzheimer sein. Demnach müsste nur die dafür verantwortliche Kombination entschlüsselt werden und dann ließe sich aktiv dagegen vorgehen. Da die eigenen Darmbakterien geschädigt wären, müsste dann Fremdstuhl impliziert werden, durch eine besondere Form der Transplantation. Diese könnte dem Patienten dabei helfen, wieder gesund zu werden. Noch ist diese Theorie allerdings eher noch Zukunftsmusik und noch nicht wissenschaftlich fundiert belegt. Haben Darmbakterien auch Einfluss auf das Verhalten? Bei speziellen Formen des Autismus, wie dem Asperger Syndrom, hat die Form der Erkrankung eine sichtbare Auswirkung auf das Verhalten. Bislang sei bewiesen, dass Darmbakterien in ihrer individuellen Konzentration und Zusammensetzung für die Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes und Übergewicht verantwortlich sind. Dass sie auch einen...

Acai-Beeren – Das kleine Kraftpaket aus Südamerika; VITATEST VITALBOOSTER 1...

Kaum ein anderes Superfood liegt so im Trend wie die Acai-Beere. Stars und Sternchen in Hollywood konsumieren sie regelmäßig und auch in Deutschland wird die kleine blaue Beere immer beliebter, egal ob getrocknet, pulverisiert, püriert, als Tablette oder als Saft. (Reihe Vitatest Vitalbooster, Beitrag Nr. 1) – Die Acai Beere erfreut sich aktuell immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit. Hollywoodstars schwören auf die kleine blaue Beere. Dabei ist die Acai-Beere (ausgesprochen Ass-a-i-Beere) ein echtes Sensibelchen. Sie wächst an Kohlpalmen (Euterpe oleracea) auf den humusreichen Böden Südamerikas immer in der Nähe von Gewässern. Die Erntezeit ist ganzjährig. Im Heimatland als ganz normales Obst zu Müslis oder Desserts gereicht, trat sie schon vor Jahren ihre Reise durch die ganze Welt an. Da sie dabei allerdings schnell faul wird, sind in Europa vor allem aus der Acai-Beere gewonnene Produkte als Nahrungsergänzung beliebt. So viel Gutes steckt in der Acai-Beere Acai-Beeren sollen ein echter Schlankmacher sein. Grund dafür sind die darin enthaltenen Antioxidantien. Die kurbeln nicht nur die Fettverbrennung an, sie sollen sich auch positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken, das Immunsystem stärken, Bluthochdruck regulieren, Diabetes lindern und den Cholesterinspiegel senken. Eine Studie der Emory University School of Medicine fand heraus, dass Fruchtfliegen drei Mal so lang leben...

Depression: unterschiedliches Risiko

Rund 4 Millionen Deutsche leiden unter Depressionen. Diese „innere Leere“ betrifft vor allem Angestellte in bestimmten Berufsgruppen verhältnismäßig häufig. Besonders darunter zu leiden haben Callcenter Angestellte, Krankenpfleger und Erzieher, wie eine Studie zeigt. Die Zahl der an Depression erkrankten Angestellten hat im Zeitraum von 2000 bis 2013 um fast 70 Prozent zugenommen. Allein in der Berufsgruppe der Callcenter Agenten sind allein 2013, 3,7 Prozent aufgrund von psychischen Leiden arbeitsunfähig erklärt worden. Diese Zahlen gehen aus einer Untersuchung in Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Dabei gibt es deutlich mehr Ausfälle im Norden Deutschlands, als im Süden. Die höchsten Fehlzeiten hat demnach Hamburg zu verzeichnen. Im Durchschnitt 1,42 Fehltage pro erwerbstätige Person. Grundsätzlich liegt der Anteil der beruflichen Ausfälle in Schleswig Holstein und in Berlin am höchsten. Deutlich weniger Fehltage gibt es dagegen in Baden-Württemberg zu verzeichnen. Durchschnittlich 0,84 Tage. Depressionsatlas zeigt Fehlzeiten auf Was sich hingegen angepasst hat ist die Menge an verordneten Antidepressiva. Diese hat sich in den vergangenen 14 Jahren Bundesländer übergreifend relativ gleich bleibend angepasst. Ein Zeichen dafür, dass die diagnostischen und auch therapeutischen Strategien der behandelnden Ärzte und die Lebensumstände der betroffenen Person sich ebenfalls angeglichen haben. Diese Ergebnisse sind Grundlage der eingegangenen Krankschreibungen bei der TK. Daraus abgeleitet hat die Kasse einen Depressionsatlas aufgestellt....

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