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Alkohol ist natürlich nicht ungesund …

Ist Alkohol gesundheitsschädlich? Die Antwort ist ebenso klar wie relativ: Natürlich nicht grundsätzlich. Es ist wie immer die Dosis. Schon der Volksmund weiß „Du darfst alles, aber mit Maß und Ziel.“ Eine Aspirin zum Beispiel verdünnt das Blut und kann schnell Unbehagen, Kopfweh oder sonstige leichtere Schmerzen beseitigen. Wenn Sie aber ein ganzes Röhrchen Aspirin schlucken, können die Bestandteile Ihre Magenwand durchfressen und Sie sterben an inneren Blutungen. Die Botschaft ist klar: Genuss ohne Reue geht über Quantität und Disziplin. Einer der größten Schnaps-Lieferanten der Welt hat mit seinem neuen Anti-Werbespot den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kernaussage: wer Alkohol nicht genießen kann und sich sinnlos volllaufen lässt, sollte tunlichst die Finger davon lassen. Der Spot soll Jugendliche zu einem smarten, soll heißen wohl dosierten und verantwortungsvollen Alkohol-Konsum bringen. Wir wünschen trotz „Werbevideo“ viel Spaß. Den wir ja auch...

Was ist gesund? Einfache Experten-Tipps zur richtigen Ernährung

Eine wirklich gesunde Ernährung berücksichtigt viele Faktoren, ist aber keine Wissenschaft für sich wie manche Gesundheitsapostel Sie glauben machen wollen. Bewegung ist die Grundlage, dann muss das richtige Essen gewählt werden, statt krampfhaft so wenig wie möglich zu verzehren. Und ab und zu ist es angezeigt auch mit Nahrungsergänzung nachzuhelfen bzw. eine gewohnte Mahlzeit auszulassen. Mehr dazu: Gesundes Essen bringt Lebensqualität. Direkt und ohne Umwege. Aber was ist eigentlich gesund? Auf Kohlenhydrate zu verzichten, vegetarisch leben, keinen Zucker, kein Fett zu sich nehmen? Viel Essen aber mit Bedacht oder lieber generell wenig aber dafür was man möchte? Gerade das Internet überschlägt sich mit Tipps und Tricks. Gerne haben wir Ihnen hier ein paar ganz eifache Regeln und sinnvolle Hinweise zusammengestellt, die einfach umsetzbar sind. 1. Ganz unabhängig von Speis‘ und Trank: Bewegung ist das A und O Um Herz und Kreislauf zu stärken, ist Ausdauersport das Beste. Die Durchblutung wird verbessert, die Muskulatur wir flexibler, das Immunsystem stärker. Blutfett- und -zuckerwerte verbessern sich. Und um bei der Ernährung zu bleiben: Auch die Verdauung wird unterstützt und gefördert. Wie das geht? Nun, es muss sicher kein Fitness-Studio sein. Gehen Sie einfach etwa bewusster durch die Welt. Öfter Treppe statt Fahrzug. Fahrrad oder Schuhsohle statt Auto. Oder der regelmäßige Spaziergang früh Morgens bzw. spät abends. Mit Kopfhörer und guten Hörbüchren kann das sogar eine kleine Bildungsoffensive werden. Fakt ist: ‚Ich kann nicht‘ heißt ‚ich will nicht‘. So einfach ist das. 2. Wohl dosiert essen, Freunde! Sie sollten mehrmals täglich essen. Wir empfehlen mindestens fünfmal am Tag kleine Portionen. Es geht auch nicht per se nur um die Menge Ihrer Nahrungsaufnahme, sondern darum, was Sie zu sich nehmen. Ergo: Masse und Klasse machen die beste Mischung. Besonders empfehlenswert, wegen der zumeist recihlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffen, dem Wasser und den Ballaststoffen sind frisches Obst und kurz gegartes Gemüse. Bevorzugen Sie außerdem komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Kartoffeln zu finden sind. 3. Viel trinken ist Pflicht Mindestens, wirklich mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich trinken. Besser sind drei oder vier Liter. Zu viel sagen Sie? Nicht richtig, das ist nur eine Sache der Organisation. Bereiten Sie es vor und machen Sie Ihr trinken zur täglichen Routine. Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sind als Flüssigkeit ebenso gut geeignet wie kalorienarm. Genauso manche Gemüsesäfte. Bitte halten Sie sich dafür mit Kaffee und schwarzem Tee zurück. Das gute Maß ist auch hier immer das richtige Ziel. 4. Fett ist nicht zwingend schlecht Stichwort gesunde / ungesunde Fette: es kommt darauf an, welche Fette sie...

Gehören Sie zur Risikogruppe? Mineralstoff-Unterversorgung bleibt oft unbemerkt

Je nach Alter und Geschlecht haben wir Menschen oft Probleme, bestimmte Mineralstoffe in ausreichender Menge aufzunehmen. Das kann vielfältige, teils gravierende Folgen haben, wird aber meist nicht mit der Mineralstoffaufnahme in Verbindung gebracht. Welche Nährstoffe wem fehlen und was man dagegen tun kann – hier eine Übersicht. Risikogruppe: Heranwachsende Jungen und Mädchen von zehn bis dreizehn haben oft zu wenig CalCium, Phosphor und Zink im Körper. Calcium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen relevant. Deshalb ist es gerade für Kinder im Wachstum sehr wichtig. Außerdem unterstützt der Minderalstoff die Blutgerinnung, das Nervensystem und die Muskelkontraktion. Zu wenig Kalzium kann auf Dauer zum Beispiel zu Osteoporose oder Problemen mit zu hohem Blutdruck führen. Auch Phosphor ist für den Knochenaufbau eines Menschen zuständig. Außerdem unterstützt es den Stoffwechsel und schützt Zellen und Erbgut. Wer zu wenig Phosphor aufnimmt kann möglicherweise Diabetes entwickeln und ist gefährdet, dem Alkoholismus zu verfallen. Merke: Kalzium und Phosphor Bedarf: 2 g und 1g am Tag Kommt vor in Milchprodukte, Fleisch, Innereien Merke: Zink Bedarf: 7-10mg am Tag Zu finden in Fleisch, Schalentieren, Käse Risikozeit: Pubertät Magnesiummangel ist im Alter von circa 15 Jahren besonders akut. Neben dem Knochenaufbau sind seine wichtigsten Aufgaben auch der Energiestoffwechsel und viele Funktionen von Muskeln, Nerven und Enzymen. Stress, Herzschwäche und vieles andere können bei mangelhafter Magnesiumaufnahme folgen. Merke: Magnesium Bedarf: 1 g am Tag Vorkommen: pflanzliche Nahrungsmittel Risikogruppe: Junge Frauen Ein Mangel an Eisen ist vor allem für junge Frauen von zehn bis 25 ein Problem. Die Körperabwehr, aber auch die Blutbildung und der Sauerstofftransport im Blut sind von Eisen stark abhängig. Wer an Eisenmangel leidet kann Blutarmut entwickeln und verspürt oft starke Leistungsschwächen. Merke: Eisen Bedarf: 5 mg am Tag Zu finden ist Eisen vor allem in Fleisch, Innereien, Gemüse, Hülsenfrüchten, Eigelb, Wurst, Vollkorngetreideprodukten, Haferflocken und Hirse Risikogruppe: Junge Erwachsene Mangan-Unterversorgung gibt es oft ab der Pubertät, sie hält sich aber deutlich länger. Bis ins Erwachsenenalter kann fehlendes Mangan unter anderem bei der Enzymaktivierung, Glukosebildung, Hautpigmenterschaffung und Dopamin-Produktion viel Schaden anrichten. Merke: Mangan Bedarf: 5 mg am Tag Vorkommen: Meeresfrüchte, Tee, Nüsse, Weizen Unterversorgung bei fast allen Menschen Die größten Defizite Entstehen bei beiden Geschlechtern bei Fluorid und Jod. Hier zeigen Menschen in allen Altersstufen erhebliche Mangelerscheinungen. Insbesondere aber Männer im mittleren bis höheren und Frauen im höheren Alter sind betroffen. Jod bildet Schilddrüsenhormone und kümmert sich um den Stoffwechsel, während Fluorid die Zähne widerstandsfähig macht und den Zahnschmelz erhält. Merke: Jod Bedarf: 0,2 mg am Tag Vorkommen: Meeresfrüchte, iodiertes Speisesalz Merke: Fluorid Bedarf: 3mg am Tag...

Wie entsteht ein metabolisches Syndrom?

Eine wahre Zivilisationskrankheit – das metabolische Syndrom wird immer häufiger. Die Folgen der fatalen Kombination an Körperschwächen sind nicht zu unterschätzen. Wir nennen die Auslöser, die oft schon frühzeitig erkannt werden können. Die vier Faktoren des „tödlichen Quartetts“ sind abdominale Fettleibigkeit (also im Bauchbereich), Bluthochdruck (auch „Hypertonie“), veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz. Aber woher kommt diese Kombination aus schwerwiegenden gesundheitlichen Defiziten namens „metabolisches Syndrom“? Wir zeigen die Warnsignale auf: Genetische Auslöser für das metabolische Syndrom Die Körperzusammensetzung, Muskelfasern, Hormone und Enzyme haben Einfluss auf die Entwicklung von Krankheiten wie Adiposias, Diabetes mellitus Typ 2 und Dyslipidamie. Weniger fachchinesisch ausgedrückt: Fettleibigkeit, Altersdiabetes und Stoffwechselstörungen. Für diese Erkrankungen kann man genetisch prädestiniert sein, das heißt aber nicht, dass man sie nicht bekämpfen oder sogar verhindern kann. Verhalten, das ein metabolisches Syndrom fördert Falsche Ernährung, wenig Bewegung, Alkoholkonsum, Rauchen und Stress fördern die Entwicklung des tödlichen Quartetts. Sie produzieren Störungen der Hämostase, also der Blutstillung bei Verletzungen der Blutgefäße und erhöhen den Blutdruck. Die Erkrankung entwickelt sich aus einem Lebensstil, der durch permanente Überernährung und Bewegungsmangel gekennzeichnet ist, und betrifft einen hohen Anteil der in Industriestaaten lebenden Bevölkerung. Die Konsequenzen sind weitreichend. Den Folgen der fatalen Krankheitskombination, vor allem deren genetischer Komponente, sind Organschäden wie koronare Herzkrankheiten, also Störungen an den Herzkrankgefäßen. Eine unvorhersehbare und plötzliche Störung in der Organdurchblutung erfolgt – ein Schlaganfall. Auch eine periphere arterielle Verschlusskrankheit kann sich durch das Quartett, vor allem die verhaltensbedingten Faktoren, entwickeln. Das bedeutet, dass die eigenen Arterien nicht richtig durchblutet werden, was zu starken Schmerzen führen kann, in schlimmen Fällen sogar Amputationen nötig...

Gesättigte oder ungesättigte Fette? Altes Dogma im Wanken …

Weniger die Art der über die Ernährung aufgenommenen Fette habe Einfluss auf die Gesundheit. Vielmehr sei es die schiere Aufnahme von zu vielen Gesamtkalorien, die über das physische Wohl oder Wehe eines Menschen entscheide. Zu diesem Ergebnis scheint eine Meta-Studie der British Heart Foundation zu kommen, über die jetzt das Deutsche Ärzteblatt berichtet. Gute Fette sind gesund, schlechte Fette machen krank. Auch wenn die Forschung es nie auf einen so einfachen Nenner brachte, im Grundtenor galt es beinahe als Binsenweisheit, dass mehrfach ungeättigte Fette aus zum Beispiel Oliven- oder Leinöl den viele positive Wirkzungen auf dem menschlichen Organismus zeitigen. Gesättigte Fettsäuren aus beispielsweise der Butter standen für hohes Cholesterin und Herzinfarkt. Im Ärzteblatt wird nun mit diesen Halb- bzw. Unwahrheiten aufgeräumt. Eine Meta-Analyse aus 32 empirischen Studien mit über 530.000 Teilnehmern kam jetzt zum Ergebnis, dass der Anteil von gesättigten oder auch einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung nicht häufiger zu koronaren Herzkrankheiten führe. Also alles Augenwischerei? Oder gar bewusste Verbraucher-Täuschung? Wir halten es für verfrüht hier zu urteilen. Allerdings zeigt sich wie so oft, dass selbst die härtesten Paradigmen häufig auf Sand gebaut sind. Auf den Sand zu schnell extrapolierter Untersuchungs-Ergebnisse, die ggf. gerade in den politischen Kontext passen. Jetzt unterstreicht die British Heart Foundation als Auftraggeber der Meta-Analyse, dass die Studie nur zeige, wie bisherige Studien die einst dogmatischen Ernährungsempfehlungen zwar nicht belegen können. Aber diese auch nicht widerlegen. Im Ergebnis sieht all das ein bißchen nach Kaffeessatzlesen aus, sofern man einzelne Nahrungsbestandteile gewissermaßen ceteris paribus auf den Prüfstand stellt. Die zunehmende Adipositas allenthalbe, so das Ärzteblat, mache es trotz allem erfoderlich die Ernährungsgewohngheten der Bevölkerung weiter im Blcik zu hakten und zu untersuchen. Typische Diät-Tipps werden aber immer wieder als kontraproduktiv entlarvt. Das Ärzteblatt weist darauf hin, dass es sinnvoller der schlichte Quantität der aufgenommenen Nahrung wieder mehr Beachtung zu schenken. Die Gesamt­menge an Kalorien spiele eine banale Hauptrolle. Dabei sei es ggf. sogar nebensächlich, wie hoch der Anteil an Fett gesättigt wie ungesäätigt, Kohlenhydraten oder Eiweiß sei. Danke an das Team von SWR1 Baden Württemberg für die Information über die Studie. Wer das genauer nachlesen möchte, hier entlang: Ärzteblatt: gute und schlechte Fette?...

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