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Ausstellung zur weltweiten Toilettenkultur in Japan

Der Toilettengang gehört zu den natürlichsten Dingen der Welt. Trotzdem gilt der Stuhlgang in der modernen Gesellschaft als Tabu-Thema. Doch warum eigentlich diese Abwehrhaltung? Inzwischen haben es sich einige Leute zur Aufgabe gemacht, mit diesem Tabuthema aufzuräumen. So auch einige Japaner, die eine Interessante Ausstellung ins Leben gerufen haben. Aktuell befasst sich eine Galerie im Nationalmuseum von Japans Hauptstadt mit dem Thema rund um den Toilettengang. Das „kleine und große Geschäft“ wird vom stillen Örtchen, über das Abwasser-System bis hin zu den Kläranlagen verfolgt. Die Besucher sind in jeder dieser Phasen hautnah dabei. Was im Normalfall versteckt „abläuft“ (im wahrsten Sinne des Wortes), wird hier plastisch dargestellt. Die Ausstellungsmacherin erhofft sich dadurch, dass das Bewusstsein für ein eher nicht salonfähiges Thema geschärft wird. Die Ausstellung startet chronologisch mit dem menschlichen Kot. Dessen Zusammensetzung und Inhaltsstoffe werden kommuniziert. Klo ist nicht gleich Klo. In einer weiteren Rubrik werden verschiedenste Toilettenversionen präsentiert. Andere Länder, andere Sitten. In einem weiteren Bereich können sich die Interessenten über verschiedenste Kulturen rund ums stille Örtchen ein Bild machen. Bei Besuchern, welche die Ausstellung bereits durchliefen, hinterließ sie bleibende Eindrücke. Es sei interessant zu beobachten, wie sich die unreinen Abfallstoffe auf dem Weg zur Kläranlage verändern. Man habe das Gefühl, dass sich die Sekrete Zug für Zug säubern. Ein anderer meinte, dass die Gelegenheit einmalig sei. Wann habe man schon die Möglichkeit, in die Kanalisation einzusteigen? Der Aussteller dachte sich als Knallbonbon zum Schluss noch was Originelles aus. Ein Toilettenchor bedankt und verabschiedet sich von den...

Glutenunverträglichkeit – Wenn man keine Nährstoffe mehr aufnehmen kann

Durchfall, Gewichtsverlust, Fettstuhl weisen im Alltag auf Probleme mit Gluten hin, genauso Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen in den Gelenken. Die Veränderungen sind oft sehr subtil, wenn auch unangenehm, sodass gerade Erwachsene Betroffene oft lange nichts von ihrer Erkrankung bemerken. Erst, wenn sie sich nicht mehr glutenhaltig ernähren, also zum Beispiel auf Weizen, Gerste und Roggen verzichten, bemerken Sie die Verbesserung ihres Befindens. Bis zu siebzig von zweihundert Menschen auf der Welt haben Zöliakie. Einheimische Sprue, glutensensitive Enteropathie, Zöliakie – die Unverträglichkeit gegenüber Gluten hat viele Namen. Sie kann zu jeder Zeit im Leben auftreten – schon mit der ersten Beikost oder erst mit vierzig. Oft tritt Glutenunverträglichkeit in Kombination mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Erkrankungen der Schilddrüse und Haut auf. Meist ist diese Krankheit genetisch veranlagt. Nicht jeder, der diese Genetik hat, bekommt zwingend eine solche Störung, aber wer sie nicht hat, bei dem kann sie definitiv ausgeschlossen werden. Auch andere genetische Erkrankungen gehen oft mit dem Leiden Hand in Hand. Was passiert bei Zölakie im Körper? Die Nahrung, die im Dünndarm verdaut wird, sollte dort eigentlich alle Nährstoffe, die sie enthält, an die Darmschleimhaut abgeben. Bei einer Zölakie kann das nicht passieren, weil der Dünndarm sich durch glutenhaltige Nahrungsmittel entzündet und geschädigt wird. Die kleinen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut (auch Schleimhautzotten genannt) bilden sich zurück. Die gewonnenen Nährstoffe sollten anschließend ins Blut weitergeleitet werden, wegen der Entzündung bleiben viele lebenswichtige Nährstoffe aber auf der Strecke, wandern in den Dickdarm und werden einfach wieder ausgeschieden. Als Folge der beschädigten Darmschleimhaut treten bei Zöliakie oft Mangelerscheinungen bestimmter Vitamine und Mineralstoffe auf. Eine Blutuntersuchung liefert meist erste Hinweise auf die Erkrankung, um sicher sein zu können wird meist eine Magenspiegelung durchgeführt, die Gewebeproben aus der Dünndarmschleimhaut untersuchbar macht. Bisher gibt es keine Möglichkeit, Glutenunverträglichkeit vollständig zu heilen. Nur eine lebenslange glutenfreie Ernährung kann von den Beschwerden befreien. Wichtig ist dabei, sich ausführlich vom Arzt beraten zu lassen, um die übrige Nährstoffversorgung zu...

Verstopfung im Urlaub: Woran liegt`s und was tun?

Die schönste Zeit im Jahr – der Urlaub! Jedoch leiden viele Menschen in Urlaub unter Verstopfung. Zum einen kann der Ortswechsel dafür verantwortlich sein. Zum anderen aber auch das veränderte Klima, die Ernährungsumstellung und auch mangelnde Bewegung. Jedoch muss hier nicht immer zu Abführmitteln gegriffen werden. Verstopfung kann viele Ursachen haben. Gerade während der Urlaubszeit können auch bei Menschen Verstopfungen auftreten, die eigentlich keine Verdauungsprobleme haben. Schon der veränderte Tagesablauf kann dazu führen, dass nicht alles so läuft wie gewohnt. Sie müssen kein Mediziner sein, um das Risiko einer Verstopfung zu minimieren oder rasch Abhilfe zu schaffen. Etwas Verständnis für die Abläufe in ihrem Darm hilft bereits. Im Urlaub oder bei spontanen Beschwerden in der Heimat handelt es sich meist um kurzfristige Ursachen. Bei chronischen Erkrankungen bleibt der Arztbesuch nicht erspart. Zwei Ursachen können für eine vorübergehende, akute Verstopfung verantwortlich sein. Entweder reduziert sich das Volumen des Darminhaltes aufgrund Flüssigkeitsverlust dermaßen, dass hierdurch die Weiterleitungsfunktion der Darmwand gestört wird. Oder die Ausscheidung wird durch eine Verkrampfung im Enddarmbereich gehemmt. Die goldene, wie auch einfache Lösung heißt: „Trinken, trinken und nochmals trinken.“ Hierdurch wird der Flüssigkeitsmangel -gerade in heißen Ländern- kompensiert. Ideal ist ein Glas lauwarmes Wasser am Morgen. Das wirkt wie ein Antriebsmotor für den Darm. Selbstverständlich wirkt sich auch die feste Nahrungsaufnahme auf den Transport im Darm aus. Fasten ist keine gute Idee, denn dadurch zieht sich der Darm zusammen. Deshalb besser ausgewogen und mit Obst sowie Gemüse ballaststoffreich ernähren. Aber es gibt noch ein weiteres Mittel, dass Wunder wirkt: Bewegung! Im wahrsten Sinne des Wortes ist hier die Politik der „kleinen Schritte“ ausreichend. Alles bringt die Verdauung mehr in Schwung als nichts tun. Gift ist zudem das Zurückhalten von Stuhlgang. Auch hier kann man durch rechtzeitige Klogänge viel in Sachen Prophylaxe tun. Sollten alle Stricke reißen, bleibt die Einnahme von wohl dosierten Abführmitteln nicht aus. Hier gibt es zwei unterschiedliche Wirkweisen. Man sollte ärztlichen Rat einholen, welche Systematik am Besten zu einem passt. Entweder wird durch Flüssigkeitsentzug im Körper der hartnäckige Darminhalt aufgeweicht. Oder die Muskeltätigkeit des Darms wird...

Therapie von Diabetes Typ 2 über eine Veränderung der Darmflora

Forscher aus Ankara haben herausgefunden, dass Menschen mit Übergewicht und Diabetes Typ2 eine veränderte Darmflora haben. Kollegen aus Indianapolis testen einen Wirkstoff für eine entsprechende Therapie. Adipositas -schlicht Fettleibigkeit genannt – und Diabetes 2 gehen meist Hand in Hand. Nun hat Yalcin Basaran von der Gulhane Military Medical Academy School of Medicine in Ankara den Nachweis erbracht, dass die Kombination von Übergewicht und Diabetes 2 zu einer Veränderung der Darmflora führt. Die Studie seines Forscherteams präsentierte er beim Jahrestreffen der International Society of Endocrinology and the Endocrine Society (ICE/ENDO 2014) in Chicago. Die Analyse lässt den Schluss zu, dass eine Behandlung der Darmflora eine wirksame Therapie gegen Diabetes 2 darstellen könnte und der Stoffwechsel dadurch positiv beeinflusst wird. Geringeres Vorkommen von Darmbakterien bei Diabetes 2 Zwar ist auch eine Veranlagung zur Zuckerkrankheit durch Vererbung möglich, aber es ist erwiesen, dass 50 Prozent der Menschen mit erhöhtem Risiko für Diabetes nicht zuckerkrank wurden, weil sie sich viel bewegen und auf ihr Gewicht achten. Das begünstigt den Stoffwechsel, der sich wiederum auch auf die Darmgesundheit auswirkt. Eine gesunde Darmflora setzt voraus, dass alle wichtigen Fäkalbakterien im Darm vorhanden sind. Genau hier setzt die Studie der Forschergruppe aus Ankara an, die sich mit einem kausalen Zusammenhang von Diabetes vom Typ2, Übergewicht und einer Störung der Darmflora befasst haben. Insgesamt 27 fettleibige Patienten hatten sich als Probanden zur Verfügung gestellt. Bei allen lag der Body Mass Index (BMI) über 35. Normalgewichtige Menschen haben einen BMI zwischen 19 und 25. Bei insgesamt 26 war ein Diabetes 2 diagnostiziert worden. Diesen Probanden stand eine Kontrollgruppe ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen gegenüber. Das Alter der untersuchten Personen lag zwischen 18 und 65 Jahren. Die Analyse der Stuhlproben ergab, dass bei den adipösen Probanten, die zugleich an Diabetes 2 erkrankt waren, einige Darmbakterien in deutlich geringerem Aufkommen vertreten waren als bei Menschen mit einer gesunden Darmflora. Dabei handelte es sich um die Fäkalbakterien Firmicutes, Bifidobacteria und Clostridium leptum. Ihr Anteil war gegenüber dem im Stuhl der gesunden Kontrollgruppe enthaltenden um bis zu 12,5 Prozent geringer. Mikroorganismen dämpfen das Hungergefühl Möglicherweise haben US-Wissenschaftler des Arzneimittelherstellers MicroBiome Therapeutics in Indianapolis bereits ein wirksames Mittel gefunden, das die These ihrer Kollegen aus der Türkei unterstützt. Sie hatten 30 Testpersonen mit Prädiabetes zur Verfügung, die ein Präparat mit Wirkstoffen einnahmen, die auf Mikroorganismen im Darm einwirken. Der Ballaststoff Inulin, der Immunmodulator Beta-Glucan und antioxidativ wirkende Polyphenole wurden einem Teil von ihnen insgesamt 28 Tage lang vor dem Frühstück oder Mittagessen verabreicht. Die andere Hälfte erhielt ein Placebo. Das Ergebnis bestätigte das Forschungsresultat von...

Diarrhoe – Was löst Durchfall aus, und wann zum Arzt?

Wer an Durchfall leidet, der weiß oft nicht genau wie er reagieren soll. Bei akuten Fällen, die nur einige Tage anhalten, kann oft schon eine Ernährungsumstellung ausreichen. Sollte allerdings eine chronische Beschwerde daraus werden, kann das auf ernsthaftere Krankheiten hinweisen. In diesem Fall ist ein Besuch beim Arzt dringend nötig. Wie oft jeder Mensch die Toilette aufsuchen muss, variiert. Auch die Art, Farbe, Beschaffenheit des Stuhls kann ganz unterschiedlich sein. Wer oft mal muss, und eventuell eher dünnflüssigeren oder breiigen Stuhl hat, hat aber noch nicht gleich Durchfall. Erst wenn das drei Mal oder öfter am Tag passiert, kann man von Diarrhoe sprechen. Elend fühlt sich praktisch jeder, der mit Diarrhoe zu kämpfen hat. Sollte dieser Zustand aber sehr schwächend wirken, Fieber mit sich bringen oder mehr als drei Tage lang andauern, ist ein Besuch beim Hausarzt ratsam. Außerdem: Sollten Sie Blut in Ihrem Stuhl finden, ist eine Lebensmittel-, Chemikalien- oder Pilz-Vergiftung möglich. Durchfall ist nicht gleich Durchfall Akuter Durchfall kommt und verschwindet plötzlich und ist meist auf Infektionen zurückzuführen. Er kann aber auch durch Gefäßverschlüsse im Darm und Vergiftungen ausgelöst werden. Auch Koffein und Tein sind Gründe, genauso wie verschiedene Medikamente oder Strahlenbehandlungen. Psychische Probleme, vor allem Angstzustände und andauernder Stress können außerdem ebenfalls Durchfall auslösen. Viel Flüssigkeit und einige Tage Schonkost sind meist vollkommen ausreichend, um akuten Durchfall wieder loszuwerden. Dabei sollte vor allem auf Teigwaren, Müsli, und Alkohol verzichtet werden. Problematisch sind in der Zeit bis dahin aber der Verlust an  Salzen und Verdauungssäften des Darms. Betroffene nehmen folglich nicht genügend Nährstoffe auf und vor allem: Sie verlieren sehr viel Wasser. Folge ist oft Dehydrierung. Hält die Beschwerde über zwei bis vier Wochen an (auch wenn zwischendurch „Pausen“ auftreten), dann spricht man von chronischem Durchfall. Der bietet, verglichen mit der akuten Variante, mehr Grund zur Besorgnis. Er ist nicht selten Indikator für schwerere Erkrankungen. Diese Art der Diarrhoe kann Folge einer Nahrungs-Verwertungsstörung, verschiedener Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Sorbit, Gluten, etc.) oder Mukoviszidose sein. Viele dieser chronischen Auslöser produzieren so genannte „Fettstühle“ – die sind durch ihren hohen Fettanteil (sieben Gramm am Tag) leicht glänzend und sehr massiv. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, des Darms, der Schilddrüse und der Nebenniere können ebenfalls verantwortlich für chronischen Durchfall sein. Übermäßiger, regelmäßiger Alkoholmissbrauch ist außerdem typisch für solche Symptome, genauso Tumoren und Diabetes. Bei chronischem Auftreten der Diarrhoe ist deshalb auf jeden Fall ein Arztbesuch...

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