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Emulgatoren – schlecht für Darmgesundheit?

Dass die Essgewohnheiten einen direkten Einfluss auf die Darmgesundheit haben können, erscheint sehr logisch. Aber dass Emulgatoren wahrscheinlich sogar für viele Darmerkrankungen mitverantwortlich sein könnten, ist eine Vermutung, die ziemlich erschreckend wirkt. Als Zusatzstoff sind diese in sehr vielen Lebensmitteln enthalten. Beispielsweise sorgen sie für eine gleichmäßige Konsistenz und eine bessere Haltbarkeit. Könnte es sein, dass die Langzeitwirkung von Emulgatoren bislang unterschätzt wurde? Dieser Frage stellen sich immer mehr Wissenschaftler, nachdem sie nun herausgefunden haben wollen, dass diese Zusatzstoffe wohl auch für Darmerkrankungen verantwortlich sein könnten. Zusatzstoffe besser erforschen Es gibt Wissenschaftler, die sind davon überzeugt, dass Emulgatoren eine Hauptursache für das vermehrte Aufkommen von verschiedenen Krankheitsbildern seit den 50er Jahren sein könnten. Sie fordern, dass genau diese Zusatzstoffe intensiver auf ihre Langzeitwirkung erforscht werden sollen. Eine Versuchsreihe an Mäusen zeigte, dass die Emulgatoren in der Lage sind, unter bestimmten Voraussetzungen Entzündungen zu fördern. Es heißt, dass die Zusatzstoffe das metabolische Syndrom und Darmentzündungen begünstigen könnten. Dies vermuten einige Wissenschaftler schon länger. Emulgatoren in vielen Lebensmitteln enthalten Da Emulgatoren vor allem dazu dienen, die Haltbarkeit bestimmter Lebensmittel zu verlängern oder deren Konsistenz zu verbessern, kommen sie in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln vor. Dies deutet darauf hin, dass die Forscher mit ihrer Vermutung vielleicht richtig liegen könnten. Möglicherweise gibt es einen direkten Einfluss auf das Auftreten von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Den Testergebnissen nach, die die Versuchsreihe an den Mäusen hervorbrachte, sieht es so aus, als würde die Schleimbarriere im Darm durch den Konsum von bestimmten Emulgatoren geschädigt. Das wiederum hätte zur Folge, dass chronische Darmentzündungen leichter entstehen können. Fakt ist, dass eine bessere Erforschung der Zusatzstoffe unbedingt notwendig ist. Es reicht nicht aus, sich mit Vermutungen zu begnügen. Sollte es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Ansteigen der Erkrankungen und dem Verzehr der Emulgatoren geben, müssten dringend Ersatzprodukte gefunden werden. Quellen: welt.de,...

Chia-Samen – Geheimwaffe der Maya; VITATEST VITALBOOSTER 2

Kaum ein anderes Nahrungsmittel hat eine so lange Tradition wie Chia-Samen. Dabei wird nicht nur ihr Geschmack geschätzt, sie werden auch als Heilmittel verehrt. Zur Familie der Lippenblütler gehörend galt der Samen schon zu Zeiten der Maya-Kultur als unverzichtbarer Sattmacher, der zudem einige Besonderheiten in sich trug. Heute profitieren die Menschen noch immer von den vielen positiven Eigenschaften, die in den kleinen bräunlich-beigen Samen verborgen sind und aus dem kleinen Korn ist ein großer Trendsetter geworden. Chia bedeutet übersetzt „Stärke“ und damit ist das höchste Gut der kleinen Samen bestens zusammengefasst. Die vielen starken Inhaltsstoffe schenken Energie für den ganzen Tag, sie machen satt und sind gesund. Kein Wunder, dass bereits vor mehr als 2000 Jahren in ihren Herkunftsländern Zentral- und Südamerikas kein Tag verging, an dem nicht Chia-Samen auf dem Speiseplan standen. So viel Gutes steckt in den Chia-Samen Superfoods sind Nahrungsmittel, die einfach gesagt mehr Nährstoffe fassen, als andere Nahrungsmittel. In Chia-Samen steckt unter anderem die doppelte Menge Eiweiß wie in allen übrigen Getreidesorten. Außerdem ist der Calciumgehalt fünf Mal so hoch wie der in Milch. Dazu kommt ein hoher Anteil an Eisen, wertvollen Omega 3 und 6 Fettsäuren und Antioxidantien. Der Vorteil dieser Inhaltsstoffe ist, dass sie eine gute Energiequelle bilden. Der Körper nimmt die Energie nur langsam auf und kann sie so effektiver verwerten. Das kommt Sportlern, aber auch Diabetikern sehr entgegen und vereinfacht die Verdauung. Das Eiweiß im Chia-Samen dient außerdem als Wasserspeicher und kann bei Flüssigkeitsmangel helfen. Ganz nebenbei halten die Antioxidantien den Körper frisch und vital. Außerdem fördert der Samen die Wundheilung und kann bei Gelenkschmerzen, Zöliakie, Sodbrennen und Schilddrüsenerkrankungen helfen. Verzehrempfehlungen Da Chia-Samen kein Gluten enthält, ist er auch bei bekannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehr gut genießbar. Aufgequollen in Wasser oder Milch für lediglich zehn Minuten kann ein Samenkorn auf die 10fache Größe anschwellen und findet so in Müslis, Puddings, Kuchen und Smoothies Verwendung. Im Bereich der Rohkost kann Chia gängiges Mehl ersetzen und genau so genutzt werden. Tipps und Tricks Chia-Samen gibt es in jedem gut sortierten Bio-Laden, außerdem einfach zu bestellen über das Internet. Hier ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Da Chia-Samen einen hohen Ballaststoffanteil haben aber dabei kalorienarm sind, eignen sie sich optimal bei Diäten. Menschen mit niedrigem Blutdruck oder solche, die blutverdünnende Medikamente nehmen sollten vor dem Verzehr ihren Arzt befragen, da sich Chia auf den Blutfluss auswirkt. Bei einer zu großen Verzehrmenge kann es vereinzelt zu Blähungen und anderen allergischen Reaktionen kommen. In solchen Fällen besser auf Chia-Samen verzichten. Quellen: Zentrum der Gesundheit,...

Eigenbrauerei Syndrom: Betrunken wegen Darmpilz

In der Medizin gibt es immer wieder kuriose Fälle, die manchmal sogar ein Schmunzeln entlocken. So gibt es ein sehr seltenes Syndrom, welches dazu führt, dass der Betroffene betrunken ist, ohne Alkohol getrunken zu haben: Das Eigenbrauerei Syndrom. Hintergrund dieser seltenen Erscheinung ist ein Darmpilz. Darmerkrankungen sind meist mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen verbunden. Aber es gibt durchaus auch kuriose Darmerkrankungen, die absolut unerwartete Wirkungen hervorrufen. Hefepilze können ein sehr seltenes Syndrom auslösen, das die Betroffenen in einen Zustand absoluter Trunkenheit versetzt – das sogenannte Eigenbrauerei Syndrom oder auch Auto-Brewery Syndrom. Kurioser Fall eines Amerikaners Die unangenehmen Folgen einer kuriosen Darm-Erkrankung musste ein 61-jähriger US-Amerikaner am eigenen Leib erfahren. Als er mit 3,7 Promille ins Krankenhaus eingeliefert wurde und versicherte, keinen Alkohol getrunken zu haben, glaubte ihm niemand bis sich irgendwann doch herausstellte, dass er am sogenannten Eigenbrauerei Syndrom litt. Es kam immer wieder vor, dass dieser Mann völlig unerwartet sturzbetrunken wurde, ohne einen Tropfen Alkohol zu sich genommen zu haben. Man unterstellte ihm heimliche Trinkerei, weil eine medizinische Ursache unmöglich erschien. Doch wenig später erkannte ein Spezialist für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, dass der Mann von einem Hefepilz befallen war. Hefepilze normalerweise ungefährlich Hefepilze kommen im Darm häufig vor. Sie werden allerdings von einer gesunden Darmflora daran gehindert, sich ungebremst auszubreiten. Deshalb sind sie in den meisten Fällen ungefährlich. Doch am Beispiel des 61-Jährigen wird deutlich, dass eine geschädigte Darmflora nicht mehr in der Lage ist, den Hefepilz zu kontrollieren. Der Mann hatte eine Operation hinter sich, an deren Anschluss er längere Zeit mit Antibiotika behandelt wurde. Diese Medikamente beeinträchtigten die Darmflora, sodass sich der Hefepilz zu einer belastenden Erkrankung ausbreitete. Test im Krankenhaus Nachdem der Hefepilz entdeckt war, setzten die Mediziner die Untersuchung fort und fanden heraus, dass die Aufnahme von Kohlenhydraten einen Gärungsprozess wie in einer Brauerei im Magen des Patienten in Gang setzt. Dadurch wirkte er immer wieder plötzlich betrunken. Das sogenannte Eigenbrauerei Syndrom ist sehr selten und deshalb schwer zu erkennen. Für den 61-jährigen Mann gab es Heilung. Denn durch Diät und entsprechende Medikamente konnte der Hefepilz bekämpft werden. Quellen: wikipedia.org,...

Stuhltransplantation gegen Alzheimer und Autismus

Forscher sehen eine engen Zusammenhang zwischen der Darmflora eines Menschen und seiner Neigung zu Krankheiten. Mit der Entschlüsselung des Zusammenspiels der unterschiedlichen Bakterien im Darm erhoffen sie sich eine Heilung für den Patienten. Autismus der sich dadurch heilen lässt, einen fremden Stuhl transplantiert zu bekommen? Was grotesk klingt ist inzwischen ein großes Thema unter Ärzten und Wissenschaftlern. Sie gehen von der Annahme aus, dass die Billionen kleinster Bakterien im menschlichen Darm nicht nur dafür verantwortlich sind, das Essen zu zerkleinern und das Immunsystem zu schützen, sie sollen auch der Auslöser für chronisch verlaufenden Erkrankungen wie Autismus oder Alzheimer sein. Demnach müsste nur die dafür verantwortliche Kombination entschlüsselt werden und dann ließe sich aktiv dagegen vorgehen. Da die eigenen Darmbakterien geschädigt wären, müsste dann Fremdstuhl impliziert werden, durch eine besondere Form der Transplantation. Diese könnte dem Patienten dabei helfen, wieder gesund zu werden. Noch ist diese Theorie allerdings eher noch Zukunftsmusik und noch nicht wissenschaftlich fundiert belegt. Haben Darmbakterien auch Einfluss auf das Verhalten? Bei speziellen Formen des Autismus, wie dem Asperger Syndrom, hat die Form der Erkrankung eine sichtbare Auswirkung auf das Verhalten. Bislang sei bewiesen, dass Darmbakterien in ihrer individuellen Konzentration und Zusammensetzung für die Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes und Übergewicht verantwortlich sind. Dass sie auch einen Einfluss darauf nehmen können, wie sich der Mensch verhält wäre demnach ein ungeahnter Vorstoß in eine ganz neue Richtung. Doch es kann Jahre und Jahrzehnte dauern, ehe die Untersuchungen in dieser Richtung abgeschlossen sind und die neuen Ergebnisse vorliegen. Da müssen Patienten Geduld aufbringen und in der Zwischenzeit auf die alternativen Heilmethoden durch entsprechende Therapien und Medikamente zurückgreifen. Quelle:...

Norovirus – Ärzte suchen nach wirksamem Medikament

Die Infektion mit den gefürchteten Noro-Viren sorgt innerhalb von 24 Stunden dafür, dass die betroffene Person von Brech-Durchfall heimgesucht wird. Dies ist besonders gefährlich, da der Flüssigkeitsverlust beträchtlich ist. Der Variantenreichtum des Noro-Virus stellt für die Wissenschaftler eine enorme Herausforderung dar. Ein wirksames Medikament zu entwickeln, das alle Formen bekämpft, erschien bislang noch in weiter Ferne. Doch nun scheint es einen Lichtblick zu geben. Der Noro-Virus kann überall lauern. Er gilt als sehr umweltresistent und kann sogar durch die Luft übertragen werden. Der Virus soll in der Lage sein, sich ständig zu verändern und sich bestimmten Einflüssen anpassen zu können. Und genau das macht es so schwierig, ein geeignetes Mittel dagegen zu entwickeln. Die Viren vermehren sich rasant in Magen und Darm und sorgen für den gefährlichen Brech-Durchfall. Vor allem ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind betroffen. Der Statistik zufolge gibt es in Deutschland pro Jahr etwa 4.000 Todesfälle, die dem Noro-Virus zu Lasten gelegt werden. Wissenschaftlicher Durchbruch Bislang scheiterten die Wissenschaftler daran, den Noro-Virus zu künstlich anzulegen, um auf diese Weise ein Gegenmittel zu entwickeln. Doch nun soll es einem internationalen Forscherteam gelungen sein, die Viren unter bestimmten Voraussetzungen zu züchten. Nach diesem entscheidenden Schritt könnten die lebenden Viren genau analysiert werden, um ein Gegenmittel zu entwickeln. Der Weg bis dahin ist aber noch weit. Deshalb ist es besonders wichtig, einer Ansteckung so gut wie möglich vorzubeugen. Vorbeugende Maßnahmen Allen vorbeugenden Maßnahmen voran steht die Hygiene. Regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen, sollte selbstverständlich sein. Dabei sollten die Hände vollständig abgeseift werden, auch zwischen den Fingern. Anschließend gründlich abspülen und abtrocknen! Solch einfache Maßnahmen wie das gründliche Händewaschen können verschiedensten Infektionen vorbeugen. Zum Beispiel Erkältungskrankheiten könnten es so viel schwerer haben, sich auszubreiten. Schließlich lauern auch diese überall. Wer jedoch vom Noro-Virus heimgesucht wird, sollte unbedingt darauf achten, die Toilette regelmäßig zu desinfizieren. Im Normalfall sind es etwa drei Tage, die der Betroffene unter den schlimmen Symptomen zu leiden hat. Dies zeigt zumindest die Statistik. Doch auch ein paar Tage später könnte es noch zu Ansteckungen kommen. Deshalb Vorsicht! Quelle: NDR...

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