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Die verschiedenen Arten des Fastens

 Fastenkuren werden gerne als Mittel der Entgiftung und Darmreinigung oder um abzunehmen eingesetzt. Je nach Ziel sind unterschiedliche Arten des Fastens sinnvoll, dabei muss nicht einmal zwingend auf die täglichen drei Mahlzeiten verzichtet werden. So oder so ist es allerdings wichtig, immer die Phasen der Fastenkuren komplett zu durchlaufen – und das unter ärztlicher Aufsicht.

Egal zu welchem Ziel das Fasten durchgeführt wird, die Schritte, die Sie mit einer Fastenkur durchgehen, sind bei jeder Art des Fastens gleich: Zuerst wird der Magen geleert, dazu werden abführende Salze verwendet. Das mindert unter anderem auch das Hungergefühl. Der nächste Schritt ist eine langsame Abgewöhnung vom Essen. Es wird immer weniger, und vor allem mit Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, gegessen. Diese Phase sollte einen bis drei Tage in Anspruch nehmen. Dann beginnt das tatsächliche Fasten. Hierbei ist es wichtig, jeden Tag mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. In der letzten Fastenphase beginnen Sie dann wieder, vorsichtig ausgewählte Gerichte zu essen. Obwohl dieser Ablauf immer ähnlich ist, gibt es sehr viele Varianten der Fastenkur. Ein kleiner Überblick über die Bekanntesten Arten des Fastens zum Verständnis und zur Abwägung.

  • Totales Fasten / Die Nulldiät
    Sie trinken maximal vier Tage lang Wasser und Tee, sonst nichts, und essen auch nicht. Fünf bis sechs Tassen Kräutertee, Art ausgesucht nach bestimmten Wirkungsbereichen und zwei Liter Wasser werden hier am Tag angesetzt. Diese Fastenart wird von Ärzten nicht empfohlen, sie führt zwar zu einer radikalen Gewichtsabnahme, ist aber sehr schädlich für den Körper. Auch setzt hier im Anschluss häufig der „Jojo-Effekt“ ein.
  • Modifiziertes Fasten
    Diese Art des Fastens empfiehlt sich bei starkem Übergewicht. Hier werden nur Wasser und Tee sowie bestimmte Eiweiß-Formulardrinks zu sich genommen. Diese enthalten auch etwas Kohlenhydrate und Fett. Ein bis zwei Tage sind hier allerdings genug.
  • Buchinger Fasten
    Sie essen circa eine Woche lang keine feste Nahrung. Dabei sind, was Getränke angeht, auch alle Obst- und Gemüsesäfte und Tees mit Honig erlaubt. Diese Art des Fastens hilft, Gewicht zu verlieren. Sie wird vor allem Übergewichtigen gerne empfohlen, da sie sehr schnell Erfolge zeigt und somit für Motivation sorgt, weiter abzunehmen.
  • Die F. X. Mayr Kur
    Sie ernähren sich ungefähr fünf Tage lang nur von Milch und trockenen Brötchen, die mindestens 50 Mal gekaut werden, bevor sie herunterschluckt werden. Diese Kur macht Sinn für Menschen, die Essen sonst eher herunterstürzen. Sie wirkt außerdem reinigend auf den Darm.
  • Dinkelfasten
    Hier dürfen Sie drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, solange sie aus Dinkelprodukten, Gemüse und Obst bestehen. Bei gutem Befinden kann die Kur bis zu zehn Tage andauern. Mit dieser Fastenvariante können Sie Giftstoffe loswerden. Beim abnehmen hilft sie aber ur sehr wenig.
  • Molkefasten
    Sie essen, so wie beim Totalen Fasten, gar nichts und trinken nur Tee und Wasser. Dazu sind aber auch Buttermilch und Molke erlaubt. Das ganze sollte maximal sieben Tage dauern. Mit einer Gewichtsabnahme ist zu rechnen, allerdings nicht ganz so effektiv wie im Falle des Buchinger Fastens.
  • Basisches Fasten
    Diese Fastenart dient der Entsäuerung des Körpers. Darum werden säurehaltige Nahrungsmittel wie Fleisch oder Eiweißhaltiges komplett gestrichen. Dies kann bis zu sechs Wochen umgesetzt werden.

Eine wichtige Notiz zum Schluss: Bitte versuchen Sie nicht, in Eigenregie zu fasten, damit gefährden Sie sich selbst. Eine solche Kur sollte immer unter ärztlicher Aufsicht von Statten gehen.

1 Antwort to “Die verschiedenen Arten des Fastens”

  1. Erik sagt:

    Ich bin zwar ein Anhänger der Theorie, dass es so etwas wie Entgiftung nicht gibt (das erledigen Nieren und Leber permanent), trotzdem finde ich, dass so eine Fastenkur einen positiven psychischen Effekt haben kann, da die Seele in gewisser Weise entgiftet wird.

    Zum Abnehmen würde ich solche Methoden aber nicht empfehlen, da ist eine Ernährungsumstellung doch effektiver.

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