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Mittelmeer-Kost für ein gesundes Leben

Die heilende Wirkung der mediterranen Küche wird meist dem Olivenöl zugeschrieben – das Geheimnis liegt aber wohl nicht im Öl selbst, sondern in der Kombination aus ungesättigten Fettsäuren und nitrathaltigem Gemüse, die sich auch in anderen Nahrungsmitteln finden lässt.

Unter „traditioneller mediterraner Kost“ versteht man im Allgemeinen die charakteristische Ernährungsweise rund um das Mittelmeer, wie sie sich in den sechziger Jahren etabliert hat. Im speziellen Italien und Griechenland waren hier vor allen anderen maßgeblich. Wie in allen Teilen der Welt orientiert sich die traditionelle Kost dieser Gegend an den entsprechenden Anbaumöglichkeiten des Klimas und des Landes. Hier vor allem dominant: Weiträumige Anbauflächen für Olivenbäume.

Immer wieder belegen Forschungen, dass das Leben (und Essen) am Mittelmeer aus irgendeinem Grund gesünder sein muss. Seit den Sechzigern sind die Menschen am Mittelmeer mit die gesündesten – obwohl ihre medizinische Versorgung nicht immer auf den bestmöglichen Stand war. Koronare Herzerkrankungen, viele Krebserkrankungen und Herzkreislauferkrankungen beispielsweise kommen unten im Süden schon seit langem sehr viel seltener vor. Auch die Sterberate ist deutlich niedriger.

 Die Mischung macht’s: Warum der mediterrane Salat dem Herzen gut tut

Grundbestandteil des mediterranen Kochens ist das Olivenöl, dem viele positive Wirkungen der Ernährung zugesprochen werden – meist allerdings ohne tatsächliches Wissen über die Wirkungsweisen des Öls.

Neueste Studien zeigen: Olivenöl, aber auch andere Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren, sind der Schlüssel zur gesunden Mittelmeerküche – aber nur in Kombination mit Gemüse. Das ist nämlich sehr nitrit- und nitrathaltig, was sich ausgezeichnet mit den Fettsäuren des Öls versteht und Nitro-Fettsäuren erzeugt, die beispielsweise den Blutdruck senken können. Salat mit Olivenöl-Dressing ist wohl der Klassiker, aber auch Kräuterpesto, Nüsse im Gemüse oder Avocado in Kombination mit den Nitrat-Lieferanten produzieren besagte Nitro-Fettsäuren. Als Alternative zum doch sehr aromatischen Ölivenöl kann auch Rapsöl verwendet werden. Dieses ist neutraler, bringt aber eine vergleichbare Wirkung mit sich.

Auch andere Komponenten der mediterranen Ernährung wirken sich positiv auf den Körper aus. Viel Fisch bringt Omega-3-Fettsäuren, Brot zu jedem Essen die nötigen Kohlenhydrate. Auch die Mentalität der Südländer zum Essen ist nachahmungswürdig: Sich für die Mahlzeiten Zeit zu nehmen und dadurch bewusst zu essen, schafft eine neue und gesündere Einstellung.

1 Antwort to “Mittelmeer-Kost für ein gesundes Leben”

  1. Hartmut Reuh sagt:

    Ich denke der vermehrter Verzehr von Fisch und Fleisch aus relativ naturbelassener Herkunft in südlichen Ländern tragen auch ihren Teil dazu bei. Insgesamt sucht man klassische deutsche Sättigungsbeilagen in deutschen Maßstäben eher vergeblich.
    Trotzdem finde ich die mediterrane Küche ab und an etwas fettig. Egal ob „gute“ oder „schlechte“ Fette.

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