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Positive Wirkung von Schokolade auf die Blutgefäße

Schokoladenliebhaber aufgepasst! Schokoladengenuss kann dem Organismus guttun. Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, werden wichtige Prozesse in Gang gesetzt.

Das neue Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind noch ganz frisch. Ganz oben dabei ist bei den Meisten der Vorsatz, sich gesünder zu ernähren. Schokolade ist wohl damit erst einmal vom Ernährungsplan gestrichen. Allerdings ist Schokolade nach Erkenntnissen von Forschern gar nicht so ungesund. Chemiker der Louisiana State University in Baton Rouge haben das Geheimnis gelüftet und belegten dies auf eindrucksvolle Weise anhand eines Modells.

Künstlicher Magen-Darm-Trakt zeigt Schokoladenwirkung

Damit Schokolade als gesund eingestuft werden kann, muss sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie sollte einen möglichst hohen Kakaoanteil vorweisen können und außerdem einen niedrigen Zuckergehalt besitzen. Bislang war zwar bekannt, dass sich Kakao positiv auf die Blutgefäße auswirken kann. Aber warum dies so ist, belegten nun die Forscher aus Louisiana anhand eines künstlichen Magen-Darm-Traktes.

Aufwendiges Modell demonstriert Verdauung des Kakaos

Das Modell des Magen-Darm-Traktes bestand aus unterschiedlichen Lösungen, um die natürliche Umgebung des Darmes in seinen verschiedenen Facetten möglichst identisch darzustellen. An einigen Stellen fügten die Forscher Mikroorganismen hinzu, die im Darm vorkommen. Um das Experiment zu starten, wurde dem künstlichen Verdauungstrakt eine Kakaomasse zugeführt. Auf der Suche nach den wertvollen Polyphenolen entnahmen die Wissenschaftler an jedem einzelnen Abschnitt Proben der Masse und konnten so die Wechselwirkung zwischen Kakao und natürlicher Darmumgebung nachweisen.

Polyphenole sollen eine positive Wirkung auf die Gefäße haben und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und das Gehirn fit halten. Deshalb stand die Suche nach den Polyphenolen Katechin und Epikatechin im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes. Um diese entstehen zu lassen, braucht die Kakaomasse aber Unterstützung, wie das Modell deutlich machte. Bifido- und Milchsäurebakterien übernehmen die Zersetzung des Kakaos. Andere Mikroorganismen hingegen konnten mit dem Kakao nichts anfangen.

Keine Veränderung der Darmflora notwendig

Obwohl die Polyphenole sehr gefragt sind, kommt ein Umzüchten der Darmflora nicht in Frage. Die vermehrte Anzahl der Bifido- und Milchsäurebakterien würde andere, wichtige Mikroorganismen verdrängen. Damit könnten andere Nährstoffe nicht in vollem Maße genutzt werden.

Quelle: welt.de

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